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Venus
Bildquelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Venus-real_color.jpg&filetimestamp=20050925081753
Die Standtafel Venus am Plöner Strandweg

Venus ist nach Merkur der zweite innere Planet zwischen Erde und der Sonne. Gleichzeitig kommt er von allen Planeten unserer Erde am nächsten. Nach Sonne und Mond ist er der dritthellste Körper am Himmel und ist regelmässig abends am Westhimmel oder morgens im Osthimmel zu bewundern. Mit einem guten Auge (oder Fernglas) ist auch die veränderliche Ausleuchtzone der Venus zu erkennen, mal gross und sichelförmig direkt vor und nach dem Übergang vom 'Morgenstern' zum 'Abendstern' (oder umgekehrt), oder etwas kleiner und mehr halbmondförmig beim (scheinbar) grösseren Abstand zur Sonne. Diese Venusphasen waren es, mit denen Galileo Galilei das geozentrische Weltbild im 17. Jahrhundert widerlegte.

Von allen Planeten ist die Venus in Aufbau und Größe der Erde am ähnlichsten. Jedoch hat sie eine besonders dichte, heiße und lebensfeindliche Atmosphäre aus Kohlendioxid (96,5%), Stickstoff, wenig Sauerstoff, giftiges Kohlenmonoxid, Schwefelsäure und Argon Die Oberfläche der Venus bleibt daher der direkten Beobachtung verborgen, sie konnte jedoch durch mehrere Radarsonden erkundet werden. Der Luftdruck in Bodennähe ist 90 - 100 mal höher als auf der Erde. Eine weitere Besonderheit ist die gegenläufige und extrem langsame Eigenrotation der Venus. Das führt zusammen mit dem Treibhauseffekt zu Bodentemperaturen von über 470°Celsius.

Das Sonnenlicht benötigt 6,0 Minuten, bis es die Venus erreicht.

Der Abstand zur Plöner Modellsonne beträgt 54m - bis zur Erde sind es 21 m.

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel
Merkur Venus Erde Mars Jupiter Saturn Uranus Neptun